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Generation Game

Nach der Generation Y kommt die Generation Game. Zu ihr gehören Spielbegeisterte aller Altersgruppen. Diese standen im Mittelpunkt der heutigen Veranstaltung Generation Game im Haus der Berliner Festspiele, veranstaltet vom Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, und wir waren mit dabei. Einen Tag lang haben sich Spielegestalter, Kreative und Medienschaffende mit dem traditionsreichen homo ludens und dessen modernem Fortbestand in der Generation Game in Podiumsgesprächen und auch im Selbstversuch auseinandergesetzt.

Zur Einleitung fand ein sogenanntes Live Escape Game statt, bei dem das Publikum miteinbezogen wurde. Das fanden wir natürlich besonders spannend. Die Anwesenden wurden, gemeinsam mit zwölf Experten, zum Teil einer Entführungsgeschichte, mussten unter Zeitdruck Aufgaben lösen und Entscheidungen treffen, um binnen einer halben Stunde wortwörtlich ins Freie zu gelangen.

Im anschließenden Game Café konnten wir dann an kleinen Gesprächsinseln viele interessante Projekte und Initiativen rund um intelligente Spiele kennenlernen. Besonders spannend fanden wir die medienpädagogischen Projekte von Creative Gaming e.V., die virtuelle Spiele wie Pac-Man als adaptierte Straßenspiele auf den Schulhof holen und Ballerspiele in Ballettaufführungen verwandeln. ActiWait von Urban Invention vereint Verkehrssicherheit und Spiel miteinander und lädt an roten Ampeln zu einem Duell des Klassikers Pong, um damit Menschen ins Gespräch und gleichzeitig sicher über die Straße zu bringen, denn plötzlich wartet jeder bei Rot.

Das Live Escape Game endete übrigens mit einem Hot Button, der uns an den Rolle-Rückwärts-Knopf im Zeitlabor von Professor S. und Jeanette erinnerte. Wir hoffen, dass alle Teilnehmer zurück in die richtige Zeitzone gefunden haben.

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Bild: Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes